Must have: der „Landführerschein“

Königstetten hat sich in den letzten Jahren vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einer boomenden „Speckgürtelgemeinde“ gewandelt. Das bringt neue Herausforderungen. Eine davon ist es, den Zuzüglern auch Natur und Kulturlandschaft näherzubringen. Das versuchen wir jetzt mit dem Landführerschein.

Die Königstetter Volksschüler erfahren in einem Zyklus von 4 Jahren, was die wichtigsten Kulturpflanzen und Lebensräume bei uns sind, wie die Bauern wirtschaften, was im und ums Dorf wächst und lebt und wie man sich „draußen“ verhalten sollte. Im ersten Jahr (das soeben abgeschlossen wurde) ist das Thema „Getreide: Weizen, Roggen, Gerste, Mais und Hafer“, im Herbst folgt „Zuckerrüben und Raps/ Tiere in der Feldflur“. Im dritten Jahr stehen „Wiese und Obst“ und im vierten schließlich „Wald und Wein“ auf dem Programm. Für jedes dieser Module stehen drei Lerntage zur Verfügung: eine theoretische Einführung, ein „Praxistag“ (beim Getreide war das Brotbacken und Popcorn machen) und ein Lehrausgang. Jedes Modul wird einen „Führerschein“ eingetragen und abgestempelt – und am Ende ihrer Volksschulzeit haben es die Kinder also auch schriftlich, dass sie sich auskennen.

 

 

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LandFUE(h)Rerschein

Ende April startet unser neuestes Projekt, der Landführerschein. Die Grundidee ist, dass alle Kinder, die in Königstetten die Volksschule besuchen, auch lernen sollten, was bei uns so wächst und lebt. So wollen wir der zunehmenden Entfremdung zwischen Bevölkerung und Land(wirt)schaft entgegenwirken.

In den vier Jahren Volksschulzeit stellen wir an jeweils 3 Tagen (mit Einführung, Praxis und Lehrausgang) vor:

  • Acker: Getreide
  • Acker: Zuckerrübe und Raps
  • Wiese und Obst
  • Wald und Wein

Und wer danach seinen Landführerschein in Händen hält, sollte seine Umgebung ein bisschen mit anderen Augen betrachten, wissen wie man sich dort verhält und sie wertschätzen. Wir sind jetzt schon sehr gespannt auf das Echo.LandFUERerschein

Windschutzgürtelaktion erfolgreich geschafft

Viele Hände – rasches Ende. Trotz Wettersorgen am Vortag liessen es sich überraschend viele fleißige HelferInnen nicht nehmen, bei der alljährlichen Flursäuberung mitzumachen. Die Königstetter Bauernschaft stellten vier Fuhrwerke zum Transport zur Verfügung, 32 große Säcke Müll wurden eingesammelt, und schon zu Mittag konnten wir uns über eine plastik- und dosenfreie Landschaft freuen (hoffentlich dauert diese Freude auch an…). Wie immer lud die Gemeinde danach alle zum Heurigen ein.

Ein großes DANKE allen, die mitgeholfen haben!P1040603