Pilzökologische Exkursion im September

Pilze sind viel zu interessant um sie nur zu essen. Bei einer Pilzwanderung am Samstag, den 22. September führt uns Mag. Helmut Grabherr in die Welt der Pilze und ihre ökologische Bedeutung ein – anhand lebender Beispiele und lebendiger „Gschichtln“.

Treffpunkt 14 Uhr, Ende Tieffeldgassepilzex

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Fotospaziergang

Diesmal blieben wir von einem Gewitter verschont. In kleiner Runde wanderten wir auf verkürzter Route vom Hauptplatz vorbei an unterschiedlichsten Motiven zum Wetterkreuz. Trotz schöner Stimmung dämpfte die Bewölkung leider das klassische Farbenspiel der blauen und goldenen Stunde rund um den Sonnenuntergang. Trotzdem bot sich vielfach die Gelegenheit sich mit unterschiedlichsten Motiven und der Technik der eigenen Kamera zu spielen bzw. einmal einen Stammtisch in anderer Umgebung abzuhalten.fotospaziergang

Wann muss man Schwalben „retten“?

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Aus gegebenem Anlass (eine verunfallte junge Mehlschwalbe wurde uns gebracht und wird jetzt in Haringsee von Fachleuten gesundgepflegt):

Jungvögel, die schon befiedert irgendwo herumsitzen -sogenannte „Ästlinge“- läßt man  am besten in Ruhe. Sie werden noch von den Eltern gefüttert, nachdem sie das Nest verlassen haben. Sinnvoll ist es allerdings, sie aus der Reichweite von Katzen, Hunden und Autos zu setzen. Im Gegensatz zu jungen Rehen oder Hasen nehmen Vögel ihre Jungen wieder an, auch wenn ein Mensch sie angefasst hat. Vögel orientieren sind nämlich nicht so „geruchsorientiert“ wie Säuger.

Wenn sie aber verletzt sind oder sich (nach längerer Beobachtung aus sicherer Entfernung!) kein Elternteil blicken läßt, ist ein Eingreifen sinnvoll. Bei Schwalben gelingt es häufig, das Junge in ein fremdes Nest mit annähernd gleich großen Küken der selben Schwalbenart dazuzusetzen. Meist „adoptieren“ die Alttiere das fremde Junge. Wenn nicht, wird es schwierig. Schwalben sind schwerer zu füttern als andere Singvögel und vor allem schwerer auszuwildern, weil sie lernen müssen, fliegende Beute zu fangen (und wer hat schon ein Zimmer voller Fliegen übrig…). Schwalben gehören -wenn es denn sein muss- nur in erfahrene Hände.

 

„Blumenwildnis Königstetten“

hieß die extra für uns zusammengestellte Samenmischung für eine Blühfläche, welche uns die Gemeinde zur Förderung der Insektenvielfalt für einige Jahre überlassen hat. Nach der Ansaat begann das große Warten, denn die Rekordhitze und -trockenheit im April und Mai waren nicht günstig für die Entwicklung der Keimlinge. Aber derzeit blühen die Kornraden!

 

Großes Interesse für Schwalben am Straßenmarkt

Regen Zuspruch hatte der Infostand der FUER beim heurigen Straßenmarkt in Königstetten. Zahlreiche Interessierte erkundigten sich über die Möglichkeiten, Schwalben mit Kunstnestern zu unterstützen. Die Aktion läuft weiter – Nester samt Kotbrettchen (um Verschmutzungen zu verhindern) werden bei uns abgegeben.